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Heying Esch

Heying Esch

Stellungnahme zum BI-Antrag Heying Esch

Kurzer Rückblick: Im Herbst 2004 hat sich der Rat der Gemeinde Legden gegen die Stimmen der SPD-Fraktion für die Ausweisung eines überregionalen an der A 31 entschieden.
Wir haben die Stellungnahmen der Grundstückseigentümer, die ihre Flächen in diesem Gebiet nicht veräußern wollen sehr, sehr ernst genommen und uns für die schon vor Jahren geplante Erweiterung im Heying-Esch entschieden. Auch vor dem Hintergrund, dass die Umwandlung der Waldflächen in Gewerbeflächen schon seit vielen Jahren geplant ist und die Erschließung durch Straße und Kanal bereits vorhanden sind.
In der Gemeindeentwicklungsplanung 2020 heißt es:
„Die Waldfläche wird von gewerblich und industriell genutzten Flächen des bestehenden Gewerbegebietes Heying-Esch umschlossen. Die verinselte Lage wird durch die südlich verlaufende Bahntrasse, die das Gebiet von den angrenzenden
ausgedehnten Waldbereichen abtrennt, weiter verstärkt. Eine
Biotopvernetzung kann unter diesen Voraussetzungen nur sehr eingeschränkt stattfinden, was den ökologischen Eingriff, der durch die Rodung des Waldes entsteht, relativiert. Die Entwicklung des Gebietes hat den Vorteil, dass z.B. den im Gewerbegebiet ansässigen Firmen Erweiterungsflächen in direkter Nachbarschaft
zu ihren Betriebshöfen angeboten werden können. Weiterhin können durch die Nutzung der vorhandenen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, die beim
Ausbau des Heying-Esch bereits verlegt worden ist, die finanziellen Aufwendungen reduziert werden.
Der ökologische Eingriff, den die Rodung der Waldflächen bedeutet, wird aufgrund der isolierten Lage der Fläche und unter der Voraussetzung, dass im Gemeindegebiet ein entsprechender Ausgleich geschaffen wird, als vertretbar eingeschätzt.“ Zitatende.


Dass die Bezirksregierung der Gemeinde Legden den Vorschlag unterbreitet sie könne sich in der Südspange des Heying-Esch weiterentwickeln, hat uns positiv überrascht und wir nehmen den Vorschlag aus den vorgenannten Gründen gerne an.
Da es sich bei dem Regionalplan um einen großen Planungszeitraum handelt, wir sprechen hier von ca. 15 Jahren dürfen wir unser Augenmerk nicht nur auf das seit 7 Jahren geplante Industriegebiet an der A 31 richten.




Wir sehen die Bemühungen der BI „Pro Wald Heying-Esch“ und auch die mehr als 1800 Unterschriften lassen uns nicht unberührt. Es hat uns allerdings doch etwas verwundert, wie hier über das Eigentum anderer Mitbürger entschieden wird.
Nach reiflicher Überlegung innerhalb der Fraktion auf der Suche nach Alternativstandorten sind wir zum dem Entschluss gekommen, dass wir dem Antrag leider nicht zustimmen können und an der im Mai 2011 gefassten Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans festhalten werden.

Unser Ziel ist es, ortsnah Flächen für Kleingewerbe und Handwerk vorzuhalten und Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen damit sich die Gemeinde Legden zukunftsträchtig weiterentwickeln kann.

SPD-Fraktion Legden/Asbeck


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